Atem­trai­ning ge­gen Re­flux!

Seit ei­ni­ger Zeit be­han­deln wir er­folg­reich Pa­ti­en­ten mit gastro­öso­pha­gealem Re­flux (GERD) durch ge­ziel­tes Atem­trai­ning. Durch die­se Art der The­ra­pie wer­den die Mus­keln des Zwerch­fells trai­niert, so dass sie die Schluss­fä­hig­keit des un­te­ren Spei­se­röh­rensphink­ters po­si­tiv be­ein­flus­sen. Wir ha­ben fest­ge­stellt, dass sich – meist nach nur kur­zer The­ra­pie­dau­er von ca. zehn The­ra­pie­ein­hei­ten – die GERD-Symptome ver­bes­sern und der Pa­ti­ent ei­ne deut­lich hö­he­re Le­bens­qua­li­tät er­fährt.

Dies be­legt nun auch ei­ne Grup­pe aus Ös­ter­reich mit ei­ner pro­spek­tiv ran­do­mi­sier­ten Stu­die an 19 Pa­ti­en­ten mit GERD (10 Pa­ti­en­ten mit Trai­ning / 9 als Kon­trol­le oh­ne Trai­ning). Die Pa­ti­en­ten wur­den zu Be­ginn der The­ra­pie und nach vier Wo­chen un­ter­sucht. Die Pa­ti­en­ten mit Trai­ning hat­ten ei­ne si­gni­fi­kan­te Ver­bes­se­rung in der pH-Messung, wäh­rend es kei­ne Än­de­rung in der Kon­troll­grup­pe gab. Eben­falls ver­bes­ser­ten sich die durch ei­ne Le­bens­qua­li­täts­mes­sung er­ho­be­nen Sym­pto­me in der Trai­nings­grup­pe.